Schon kurz nach Beginn der Eröffnungsfeier herrschte auf der neuen Skatepark reges Treiben: Kinder drehten ihre ersten Runden auf Rollern, Jugendliche zeigten Tricks mit BMX-Rädern und Skateboards, auf dem Streetballfeld flog der Basketball durch die Luft. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren zur offiziellen Eröffnung gekommen und nutzten die Gelegenheit, die neue Anlage direkt auszuprobieren. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Jugendzentrums Ronnenberg mit frisch gegrillten Burgern.
Mit dem symbolischen Durchschneiden des Eröffnungsbandes durch Bürgermeister Marlo Kratzke wurde die neue Freizeit- und Sportanlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben: „Mit dem neuen Skatepark schaffen wir einen Ort, der von jungen Menschen für junge Menschen mitgestaltet wurde. Die große Resonanz bei der Eröffnung zeigt, wie wichtig solche frei zugänglichen Bewegungs- und Begegnungsräume für unsere Stadt sind. Ich freue mich sehr, dass dieser Wunsch aus der Jugendbeteiligung nun Wirklichkeit geworden ist“, so Bürgermeister Marlo Kratzke.
Der neue Skatepark ist das Ergebnis eines umfangreichen Beteiligungsprozesses. Bereits in den Jahren 2020 und 2021 brachten Kinder und Jugendliche ihre Ideen und Wünsche für die Gestaltung der Fläche ein. Viele der Anregungen konnten umgesetzt werden. In weiteren Workshops wurde insbesondere die Ausgestaltung der Skateanlage konkretisiert. Entstanden ist eine moderne Anlage, die sich besonders für Anfängerinnen und Anfänger eignet, gleichzeitig aber auch Herausforderungen für erfahrene Nutzerinnen und Nutzer bietet.
Auf rund 450 Quadratmetern ist ein Skatepark aus Ortbeton entstanden. Ergänzt wird das Angebot durch ein 150 Quadratmeter großes Streetballfeld, Sitzmöglichkeiten und eine moderne Beleuchtung. Die organisch gestaltete Anlage fügt sich harmonisch in die vorhandene Grünfläche mit ihrem alten Baumbestand ein und schafft attraktive Aufenthaltsbereiche für Bewegung, Sport und Begegnung.
Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2025. Nach einer witterungsbedingten Winterpause konnte das Projekt nun abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Gefördert wurde der Sportpark mit 150.000 Euro aus dem LEADER-Programm sowie mit 100.000 Euro durch den Regionalen Kofinanzierungsfonds (REKO) der Region Hannover.
Mit der neuen Anlage verfügt Ronnenberg nun über einen attraktiven Treffpunkt für junge Menschen und über einen Ort, der schon am ersten Tag eindrucksvoll gezeigt hat, wie gut er angenommen wird.
Ausführende Firmen An der Realisierung des Projekts waren zahlreiche Fachplaner und Unternehmen beteiligt. Die Planung des Gesamtareals einschließlich der angrenzenden Flächen des TuS Ronnenberg erfolgte durch Jens Krannich von GrünPlan aus Hannover. Für die Planung des Skateareals war David Jablonski von endboss aus Hannover verantwortlich. Die Elektroplanung übernahm das Ingenieurbüro IBB Büsselberg aus Nienburg. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten wurden von der Firma Ehlers aus Langenhagen ausgeführt, die elektrotechnischen Arbeiten durch Elektro Theobald aus Gehrden. Für den Zaunbau zeichnete die Firma Draht-Block aus Hannover verantwortlich. Die Skateanlage wurde von der Firma Schneestern aus Durach-Weidach gebaut. Gemeinsam trugen die beteiligten Planungsbüros und Fachfirmen zur erfolgreichen Umsetzung der neuen Skate- und Streetbasketballanlage in Empelde bei.