Die Veranstaltung findet am Freitag, 8. Mai 2026, um 12:30 Uhr am Zwangsarbeiter-Mahnmal auf dem Friedhof in Empelde (Häkenstraße) statt. Im Mittelpunkt steht das Gedenken an die Zwangsarbeitenden, die auch auf dem Gebiet der heutigen Stadt Ronnenberg unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mussten – unter anderem in der Zuckerfabrik Weetzen, der Dynamit-Halle Empelde, der Kali-Industrie sowie in Gewerbebetrieben und Privathaushalten.
Der 8. Mai markiert die Befreiung vom Nationalsozialismus und steht zugleich für einen historischen Wendepunkt. Die Erinnerung daran bleibt auch heute von großer Bedeutung, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen für Demokratie, Menschenwürde und ein friedliches Zusammenleben.
Die Gedenkveranstaltung richtet den Blick daher nicht nur auf die Vergangenheit, sondern setzt auch Impulse für die Gegenwart. Schülerinnen und Schüler der Marie Curie Schule beteiligen sich mit eigenen Wortbeiträgen und tragen dazu bei, die Erinnerung lebendig zu halten.
Die Stadt Ronnenberg und der FER laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam innezuhalten – im Gedenken an die Opfer, im Dank an die Befreier und als klares Bekenntnis zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft.